Lötrauch und Lötdämpfe

Das stoffschlüssige Zusammenfügen von Werkstoffen bezeichnet man als Löten. Löten unterscheidet man in Weich- und Hartlöten. Bei dem Weichlöten werden Lote mit einer Schmelztemperatur von unter 450°C und bei dem Hartlöten von über 450°C verwendet.

Unabhängig von Lötverfahren oder dem Temperaturbereich entsteht beim Löten Lötrauch oder Lötdampf. Je nach verwendetem Flussmittel oder Lot-Werkstoff können diese Dämpfe sehr giftig sein. Die vom Lot ausgehenden Bestandteile des Lötrauches sind meist mit Blei, Cadmium oder auch andere Schwermetalle zersetzt. Im Flußmittel wird Kolophonium verwendet, welches je nach Temperatur vollständig verbrennt. All diese Substanzen machen den Lötrauch besonders gesundheitsschädigend.

Weiterhin entstehen beim Löten oft Fein- und Feinststäube, welche sich nach dem Einatmen in den Lungenbläschen absetzen und somit direkt in den Blutkreislauf übergehen können.

Der direkte Umgang mit Lötrauch und Lötdampf stellt für den Menschen eine erhöhte gesundheitliche Belastung für Augen, Haut, Lunge und Atemwege dar.

Eine fachgerechte Absaugung ist daher unerlässlich für das Löten ohne Gefährdung von Umwelt und Gesundheit.

Elektrostatische Luftfilter eignen sich besonders zum Abscheiden kleinster Teilchen (Abscheidung bis zu 0,01µm) und liefern einen Abscheidegrad von bis zu 99%. Das Funktionsprinzip ist auf der Unterseite
elektrostatischen Luftfilter - Wirkungsprinzip beschreiben.

Die dazu gehörigen Elektrofilter der elstar Reihe finden sie unter elstar-Produkte.

 

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Lötrauch - Filter